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Startseite Über Karate-Do Über Shôtôkan Unser Dojo Unsere Trainer Erfolge Galerie Aktuelles 21.12.2014 Trainingszeiten Anfänger Kosten Termine Berichte Links Impressum Was ist Karate-Do   Karate-Do ist eine Kampfkunst aus Japan, deren Ursprünge bestimmt 1500 Jahre zurückliegen. Sie lehrt die waffenlose Verteidigung gegen Angriffe mittels Hand-, Ellenbogen-, Knie- und Fußtechniken. Diese Praktiken sind so effektiv, dass sie einen Gegner mit einer einzigen Technik außer Gefecht setzen können. Zusätzlich lehrt uns Karate-Do viele positive Charaktereigenschaften wie Respekt, Höflichkeit, Durchhaltewille, Selbstbeherrschung und Disziplin.   Eine Regel vieler Kampfkünste ist:   Es ist eine Pflicht, nach der Perfektion des Charakters zu streben     Was bedeutet nun Karate-Do   Kara heißt leer Te ist die Hand Do ist der Weg (im Sinne von Lebensweg)    Zusammen also: Der Weg der leeren Hand   Um Karate zu erlernen, muss man lange trainieren. Eigentlich übt man sein ganzes Leben, denn perfekt kann man nie werden. Wer schnelle Erfolge und Resultate sucht, ist im Karate an der falschen Adresse. Bis einem eine Technik in Fleisch und Blut übergegangen ist, so dass man sie reflexartig ausführt, muss man diese Technik viele tausend Mal üben.   Da Karatetechniken sehr gefährlich sein können, übt man Kontrolle, Kontrolle und Kontrolle. Auf keinen Fall ist das Ziel, den Partner zu verletzen (von wenigen Vollkontaktsportlern mal abgesehen). Deshalb werden im normalen Training die Techniken immer abgestoppt – erst Fortgeschrittene trainieren mit kontrollierten Treffern auf den Bauch, da Karateka in der Regel über eine ausgezeichnete Bauchmuskulatur verfügen. Nicht umsonst wurde Karate von der WHO als therapeutische Sportart anerkannt!     Die Geschichte/Legende  Der Sage nach gehen die chinesischen Kampfkünste auf den Südindischen Prinzen BODHIDHARMA (um 480 bis 557), einem Mitglied der Kashatriya-(Krieger)Sekte. Er ließ sich um 520 in China in der Nähe des berühmten Shaolin-Klosters nieder. Dort soll er die Mönche unterwiesen haben und das Kung Fu wurde geboren. Daneben war BODHIDHARMA der Urvater des Zen-Buddhismus, wodurch sich die starke Nähe von Kampfkunst und Wege-Lehre (Do) erklären mag.   Erst 850 Jahre später fanden die waffenlosen Kampfkünste ihren Weg nach Okinawa, das zu der Zeit noch kein Teil von Japan war. Man nannte diese Künste Tode (Chinesische Hand) oder Okinawa-Te.   Okinawa wurde durch viele Aufstände erschüttert. 1416 einigte der König Sho Shin das Land und verbot das Tragen von Waffen (Historiker heute gehen davon aus, dass es dieses Waffenverbot nie gegeben hat). Dadurch erhielt der waffenlose Kampf einen starken Auftrieb. Man trainierte so, dass ein unbewaffneter Bauer es mit einem bewaffneten und gepanzerten Krieger aufnehmen konnte. Voraussetzung dafür war, dass die erste Technik tödlich sein müsste, da der Bauer selten eine zweite Chance bekommen würde.   Als Anfang 1600 die Japaner Okinawa eroberten, wurde sogar die Ausübung von waffenlosen Kampfkünsten verboten (historisch fraglich), woraufhin sich die großen Meister entschieden, diese Kunst nur noch im Verborgenen von Meister zu Schüler zu lehren. So entstanden in den verschiedenen Städten, Naha, Shuri und Tomari, unterschiedliche Stile, da der Austausch von Wissen nun sehr begrenzt war.   Ende des 19. Jahrhunderts erkannte das Militär, dass bestimmte junge Männer körperlich sehr fit waren. Sie alle übten Okinawa-Te aus. Daraufhin erhielt ein berühmter Kampfkunstmeister, Yasutsune Itosu, den Auftrag, Okinawa-Te an den Schulen in Okinawa einzuführen. Das war der erste Schritt zur weiten Verbreitung des Karate. Einer seiner Schüler, Gichin Funakoshi, wiederum brachte das Okinawa-Te nach Japan, wo es seinen heutigen Namen, Karate, erhielt. Dabei überarbeitete er das Karate grundlegend und schuf den Karate-Stil Shotokan (was Haus des Pinienrauschens heißt).   In Japan fand Karate begeisterte Aufnahme und eine große Anhängerschaft. Auch andere Meister verbreiteten ihre Karate-Stile, so dass vier große Stilrichtungen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entstanden. Shotokan, Goju-Ryu, Wado-Ryu und Shito-Ryu.   Gichin Funakoshi prägte das Karate wesentlich. Für ihn war das wichtigste Anliegen die charakterliche Schulung, was sich in seinen 20 Leitsätzen widerspiegelt. An dieser Stelle sei nur der erste aufgeführt:   Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt!   Im Alter von 89 Jahren verstarb Gichin Funakoshi, der nach eigener Aussage niemals im Leben krank gewesen war, was er auf das dauerhafte Trainieren von Karate zurückführte.   Nach dem zweiten Weltkrieg übernahmen Schüler Funakoshis das Zepter und gründeten die JKA, die Japan Karate Assoziation. Dieser Verband forcierte die Versportlichung des Karate auf der einen, die weltweite Verbreitung des Karate auf der anderen Seite. Die ursprünglichen Lehren der okinawaschen Kampfkunstmeister gerieten ein wenig in den Hintergrund.   In den 60ern fand so das Karate auch in Deutschland Verbreitung und heute gibt es rund 200.000 aktive Karatekas hierzulande.     Die drei Säulen des Karate-Trainings Das Karatetraining baut auf drei großen Säulen auf, dem Kihon, dem Kumite und der Kata:     Kihon Kihon  heißt Grundlage oder Quelle und wird häufig auch als Grundschule des Karate bezeichnet. Es umfasst die grundlegenden Techniken, die das Fundament des Karate bilden. Die einzelnen Techniken werden immer und immer wiederholt – solange, bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind. Es wird Kraft, Schnelligkeit, Genauigkeit, Spannung, Entspannung und Atmung geübt.   Die grundlegendste Technik – der Tsuki (Fauststoß) – wird bis zum Erreichen des Schwarzgurtes sicher einige 100.000 mal ausgeführt.     Kumite Kumite bedeutet wörtlich verbundene Hände und meint das Üben bzw. den Kampf mit einem (selten mehreren) Gegnern. Das Kumite stellt innerhalb des Trainings eine Form dar, das es dem Trainierenden nach ausreichender Übung ermöglicht, sich in ernsten Situationen angemessen verteidigen zu können. Voraussetzung ist das richtige Verstehen und Einüben elementarer Grundtechniken aus dem Kihon und der Kata. Es gibt verschiedene Formen des Kumite, von einer einzigen, abgesprochenen, mehrfach ausgeführten Technik bis hin zum freien Kampf.     Kata Kata bedeutet Form oder Schablone. Eine Kata ist ein stilisierter und choreographierter Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner, der einem festgelegten Muster. Die Kata wurden benutzt, um die Prinzipien einer Kampfkunst bzw. eines Stils festzuhalten und weiterzugeben (es wurden keine schriftlichen Aufzeichnungen gemacht). In der Kata verbirgt sich die gewachsene Seele einer Kampfkunst. Sie beinhaltet Techniken, Kampf- und Bewegungsprinzipien. Um das Wesen einer Kata zu erschließen, ist ein ausgiebiges Studium erforderlich. Über Karate-Do